Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

15. Februar 2016 - 16:14 Uhr

Im Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie erhöht die IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. Beschäftigte in vielen Betrieben der Branche beteiligten sich an Warnstreiks. Die IG Metall verlangt für die bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche 5,5 Prozent mehr Geld. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber hatte die Gewerkschaft abgelehnt.

Im Daimler-Sprinterwerk in Düsseldorf legten nach Angaben der IG Metall rund 1.000 Mitarbeiter der Nachtschicht für mehrere Stunden ihre Arbeit nieder. In Sachsen sind laut IG Metall unter anderem das Volkswagen Motorenwerk in Chemnitz sowie das Fahrzeugwerk in Zwickau von Warnstreiks betroffen. Auch im Siemens Röntgenwerk in Rudolstadt legten die Beschäftigten zeitweise die Arbeit nieder.