Das ganze Unwetter-Programm ist möglich

Gewitter, Starkregen, Hagel, Sturmböen - Überflutungen drohen

22. August 2021 - 1:00 Uhr

Das ganze Unwetter-Programm ist möglich

Tief MANFRED kommt und verdrängt das Sommerlüftchen mit Gewittern mit Unwetter-Potenzial, kräftigen Regengüssen, anhaltendem Starkregen. Bei örtlich bis zu 70 Litern auf den Quadratmeter können kleine Flüsse über die Ufer treten, Keller voll laufen und Straßen überflutet werden.

Sonntag: Im Westen geht es los

Das Gewitterrisiko am Sonntag in Deutschland: Nur der Bordosten wird ausgespart.
Das Gewitterrisiko am Sonntagvormittag in Deutschland: Nur der Nordosten wird ausgespart.
© wetter.de

Der Sonntag kommt mit Schauern und Gewittern daher. Örtlich kommt es zu heftigem Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen. Im Norden, besonders nach Nordosten hin erhöht sich das Unwetterpotential durch ein- oder mehrstündigen Starkregen von 30 bis 50 Liter pro Quadratmeter in wenigen Stunden. Im Südosten sind schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und vereinzelt auch schweren Sturmböen nicht ausgeschlossen.

Die Gewitter breiten sich in ganz Deutschland aus

Das Gewitterrisiko am Sonntag ist in fast ganz Deutschland groß.
Das Gewitterrisiko am Sonntagnachmittag: Es kann alle erwischen.
© wetter.de

Lokal kann es zu Überflutungen und vollgelaufenen Kellern kommen, kleine Bäche und Flüsse können über die Ufer treten. Direkt an der Ostsee ist die Unwettergefahr am geringsten. Wahrscheinlich bleibt es da sogar trocken. Temperaturen gehen spürbar zurück und erreichen nur noch 19 bis 23 Grad.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Montag: Starkregen vom Emsland bis nach Brandenburg

Gewitter am Montag: Vom Emsland bis nach Brandenburg besteht die höchste Wahrscheinlichkeit.
Für die meisten beruhigt sich die Lage schon etwas. Das ganz große Gewitterrisiko ist vorbei.
© wetter.de

In der Nacht zum Montag im Nordosten gehen die Gewitter in eher nicht gewittrigen Stark- und Dauerregen über. Dabei ist ein extremes Unwetter durch mehr als 70 Liter pro Quadratmeter in 12 Stunden nicht ausgeschlossen.

In der zweiten Nachthälfte zum Montag und am Montag Vormittag kommt es zu stärkeren Gewittern und ergiebigen Regengüssen vor allem vom Harz bis nach Brandenburg. Bäche und Flüsse können über die Ufer treten, Straßen und Keller überschwemmt werden. Insbesondere in Teilen Norddeutschlands sowie an den Alpen fällt gebietsweise kräftiger Dauerregen.

Im Laufe des Montags ziehen sich die Schauer in den Südosten zurück und die Unwettergefahr lässt insgesamt nach. Im Norden und Westen startet die neue Woche schon freundlicher, im Norden sind sogar bis 12 Stunden Sonne möglich. Temperaturen 16 Grad (Erzgebirge) bis 22 Grad Nordwesten.

Hier unser aktuelles Regenradar – da finden Sie auch die Blitze

Ab Dienstag: Freundlich aber kühl

Das Tief hat dann ganze Arbeit geleistet und die Wärme ausgeräumt. "Ab Dienstag ist es dann insgesamt freundlich, aber nur mäßig warm mit 15 bis 22 Grad", sagt RTL-Meteorologe Martin Pscherer zu den weiteren Aussichten. Mehr zu den Aussichten der kommenden Woche im 7-Tage-Wettertrend.

Und dann ist der Sommer auch schon fast zu Ende, denn am 1. September ist meteorologisch gesehen Herbst.

Unsere Wettertrends und Themenseiten

Sollten Sie Interesse an weiteren Wetter-, Klima- und Wissenschaftsthemen haben, sind Sie bei wetter.de bestens aufgehoben. Besonders ans Herz legen, können wir Ihnen auch den 7-Tage-Wettertrend mit der Wetterprognose für die kommende Woche. Dieser wird täglich aktualisiert. Falls Sie weiter in die Zukunft schauen möchten, ist der 42-Tage-Wettertrend eine Option. Dort schauen wir uns an, was auf uns in den kommenden Wochen zukommt. Vielleicht interessiert Sie eher wie sich das Klima in den vergangenen Monaten verhalten hat und wie die Prognose für das restliche Jahr aussieht. Dafür haben wir unseren Klimatrend für Deutschland.

Damit Sie auch unterwegs kein Wetter mehr verpassen, empfehlen wir unsere wetter.de-App für Apple- und Android-Geräte.

(avo)