19. April 2019 - 11:22 Uhr

Identifizierung der Opfer voraussichtlich am Samstag abgeschlossen

Nach dem schweren Busunfall auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira ermitteln die Behörden weiter zur Unfallursache  und versuchen, die hauptsächlich deutschen Opfer zu identifizieren.

Busfahrer galt als sehr erfahren

18.04.2019, Portugal, Funchal (Madeira): Die Innenausstattung eines Unglücksbusses ist zu sehen. Bei dem Busunglück am 17.04.2019 auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira sind 29 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind nach bisherigen
Der verunglückte Bus war erst fünf bis sechs Jahre alt.
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Augenzeugen zufolge könnte das Unglück mit 29 Toten auf ein Bremsversagen zurückgehen. Der verletzte Busfahrer konnte bislang nicht befragt werden.

Unter den 29 Todesopfern sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Nach portugiesischen Medienberichten könnten auch zwei Einheimische ums Leben gekommen sein. Die Identifizierung der Opfer soll nach Angaben des Krankenhauses Dr. Nélio Mendonça in Funchal voraussichtlich bis Samstag abgeschlossen sein.

18.04.2019, Portugal, Funchal: Ein Fahrzeug schleppt einen demolierten Bus ab. An Bord des Unglücksbusses auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira waren nach bisherigen Erkenntnissen des Reiseveranstalters trendtours 51 seiner Gäste. Die Reisegru
Der Mann am Steuer galt als erfahrener Fahrer.
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Bus accident in Madeira makes 28 dead Funchal, 04-17-2019 - Accident with bus in Madeira makes 28 dead confirmed. He got off to Canico after the Quinta Esplendida Hotel. (Rui Silva / Aspres / Global Images) PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY RuixSilva
Die Behörden warnten vor vorschnellen Festlegungen auf eine Unfallursache, bevor eindeutige Ermittlungsergebnisse vorliegen.
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