Merkel über das Dilemma der Friseure im Lockdown

"Jeder Einzelne hat sich ja Mühe gegeben"

08. Februar 2021 - 9:02 Uhr

Auch Merkel freut sich auf Öffnung der Friseur-Salons

Die Corona-Frisur – das ist ein Wort, das wir alle schon aus dem ersten Lockdown kennen: Die Friseure haben geschlossen und mit großer Sehnsucht wird die Öffnung der Salons erwartet: Von den Friseuren selbst, die um ihre Existenz bangen, aber auch von vielen Menschen, deren Haare inzwischen unkontrolliert in alle Richtungen wachsen oder grau werden.

Auch die Bundeskanzlerin ist davor nicht gefeit, wie sie im RTL-Interview mit Frauke Ludowig und Nikolaus Blome verriet.

Merkel über Friseure: "Müssen guten Grund unter den Füßen haben, damit wir aufmachen können"

Angela Merkel im RTL-Interview
Angela Merkel im RTL-Interview: Sie stellte sich den Fragen von RTL-Politik-Chef Nikolaus Blome und Moderatorin Frauke Ludowig.
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Auf die Frage, wer sich eigentlich um ihre Frisur kümmere, sagte Merkel: "Ich habe da ja bekanntermaßen Unterstützung durch eine Assistentin. Wir halten natürlich alle sanitären Bestimmungen ein und ja, dass man dann langsam grau wird, damit muss man leben."

Auch sie freue sich, wenn Friseure mal wieder aufmachen können. "Aber ich sage nochmal, wir müssen guten Grund wieder unter den Füßen haben, damit wir es dann auch aufmachen können und nicht nach kurzer Zeit wieder zu."

Die Friseure hätten natürlich gute Hygienekonzepte gehabt. "Jeder Einzelne hat sich ja Mühe gegeben. Die Restaurants haben sich Mühe gegeben, die Konzerteinrichtungen haben sich Mühe gegeben, die Friseure haben sich Mühe gegeben, die Schulen haben sich Mühe gegeben. Aber wir sehen doch, wenn sie alle zu haben, gehen die Zahlen runter. Und die Zahlen waren viel höher. Und was wir uns jetzt nicht leisten können, das ist, dass wir in eine Situation geraten, wie zum Beispiel Portugal das passiert ist."

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