RTL News>News>

Wales: Polizei ändert Fahndungsfoto, weil es zu lustig war

Viele User-Kommentare waren wenig hilfreich

Polizei ändert Fahndungsfoto, weil es zu lustig war

Ursprüngliches Fahndungsfoto der walisischen Polizei
Das ursprüngliches Fahndungsfoto der walisischen Polizei.

Spott in sozialen Netzwerken

Die öffentliche Fahndung nach einem Verdächtigen brachte der Polizei von Gwent in Wales viele Reaktionen, doch sie fielen anders aus, als die Beamten erhofft hatten. Denn anstatt zu helfen, machten sich viele User über die auffällige Haarpracht des Gesuchten lustig. So sehr, dass die Polizei schließlich einen anderen Bildausschnitt wählte.

"Polizei kämmt das Gebiet durch"

Fahndungsaufruf der Polizei in Gwent
Die geänderte Version des Fahndungsaufrufes der Polizei in Gwent.

Laut dem " New Zealand Herald " gab es spektakuläre 84.000 Kommentare und 14.000 Aktionen in den sozialen Netzwerken, bevor die Polizei dem Treiben ein Ende machte.

"Er verließ den Komplex genau um 19:30 Uhr und sein Haaransatz um 19:45 Uhr", kommentierte ein User. "Er wurde zuletzt in der Stadt gesehen. Die Polizei kämmt das Gebiet durch", witzelte ein anderer.

Viele stellten ebenfalls mehr oder weniger lustige Bilder oder Videos ein. Das nahm derart überhand, dass sich die Polizei gezwungen sah, zu reagieren. Die Beamten baten darum, die „Grenze zwischen lustig und missbräuchlich“ nicht zu überschreiten. "Bitte denken Sie daran, dass das Belästigen, Drohen und Misshandeln von Menschen in sozialen Medien gegen das Gesetz verstoßen kann", schrieben sie.

Die User sollten „in sozialen Medien genauso vorsichtig zu sein wie in jeder anderen Form der Kommunikation.“ Und nichts veröffentlichen, das grob beleidigend, unanständig, obszön oder bedrohlich ist. Andernfalls drohten Strafen.

Dieser Inhalt kann nicht angezeigt werden

Es tut uns leid,
bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Gesuchter verstieß gegen Bewährungsauflagen

Der Gesuchte saß wegen diverser Drogendelikte im Gefängnis, kam aber vorzeitig auf Bewährung frei. Weil er gegen die Bewährungsauflagen verstieß, wird er jetzt gesucht. Noch wurde er nicht gefunden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt der externen Plattformtwitter, der den Artikel ergänzt. Sie können sich den Inhalt einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden. Weitere Einstellungenkönnen Sie imPrivacy Centervornehmen.