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Wahlen in Kenia: Mehrere Tote

Wahlen in Kenia: Mehrere Tote

Überschattet von tödlichen Angriffen auf Polizeiwachen haben die Kenianer einen neuen Präsidenten gewählt. Bei Bandenüberfällen wurden nach Polizeiangaben mindestens neun Sicherheitskräfte und sechs Angreifer getötet. Insgesamt verlief die Abstimmung aber EU-Wahlbeobachtern zufolge friedlich. Bei der Wahl vor sechs Jahren wurden mehr als 1.200 Menschen getötet, Auslöser waren Stammesrivalitäten.

Als Favoriten galten diesmal Ministerpräsident Raila Odinga und sein Stellvertreter Uhuru Kenyatta. Präsident Mwai Kibaki durfte nach zwei Amtsperioden nicht erneut antreten. Die Beteiligung war nach Angaben der Wahlbeobachter hoch.