Waffenembargo für Elfenbeinküste verlängert

15. Februar 2016 - 15:44 Uhr

Auch nach dem Machtwechsel in der Elfenbeinküste sorgen sich die Vereinten Nationen (UN) um die Sicherheit in dem westafrikanischen Krisenland. Der UN-Sicherheitsrat beschloss deshalb, das Waffenembargo um ein Jahr zu verlängern. Der Beschluss ist in einer Resolution verankert, die das höchste UN-Gremium in New York einstimmig verabschiedete.

Ebenso verlängert wurde das Reiseverbot für die engsten Mitarbeiter des ehemaligen Präsidenten der Elfenbeinküste, Laurent Gbagbo. Er hatte sich trotz seiner Abwahl im November an dem Amt festgeklammert und den gewählten Präsidenten Alassane Ouattara bekämpft. Mit Hilfe von Frankreich und den Vereinten Nationen gelang es inzwischen, das Blatt zu wenden. Ouattara hat inzwischen die Amtsgeschäfte übernommen, fürchtet aber, dass sich die Anhänger von Gbagbo mit neuen Waffen eindecken und seine Regierung bekämpfen könnten. Sein UN-Botschafter in New York, Youssoufou Bamba, begrüßte die Beibehaltung der Sanktionen gegen das alte Regime sowie des Waffenembargos. Das werde der neuen Regierung helfen, Recht und Ordnung in der Elfenbeinküste wiederherzustellen.