Gefahrenreduziertes Einkaufen in Corona-Krise

Immer mehr Supermärkte öffnen nur für Senioren

Die Maßnahme soll Menschen aus der Risikogruppe schützen.
© picture alliance, Chu Chen

20. März 2020 - 9:32 Uhr

Extra-Öffnungszeiten für Risikogruppen

Ob früh morgens - wie zum Beispiel beim Edeka in Bergisch-Gladbach (Sand) - zwischen 8 und 9:30 Uhr oder für ein paar Stunden am Sonntag: Immer mehr Supermärkte öffnen in der Corona-Krise ihre Türen zeitweise ausschließlich für ältere Menschen. So sollen Senioren, für die es ein erhöhtes Risiko schwerer Verläufe gibt, beruhigt einkaufen gehen können.

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Volle Supermärkte erhöhen Ansteckungsgefahr

Dadurch soll sichergestellt werden, dass ältere oder immungeschwächte Menschen sich mit den Dingen eindecken können, die sie für den täglichen Gebrauch benötigen. Es gibt zwar bereits viele Ideen und Hilfsangebote, wie jüngere Menschen den Personen aus der Risikogruppe unter die Arme greifen können, doch wer niemanden hat oder auch nur einfach mal das Haus verlassen und selbst nach Lebensmitteln und Co. stöbern möchte, dürfte sich über das zusätzliche Angebot vieler Märkte freuen.

Gerade in diesen Zeiten, in denen durch Hamsterkäufe viele Menschen panisch in die Supermärkte strömen (was laut Experten gar nicht nötig ist), ist die Gefahr sich anzustecken für geschwächte Menschen besonders hoch. Bleibt also zu hoffen, dass noch viele Lebensmittelläden nachziehen und diesen Service ebenfalls anbieten.

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