Vorgezogene Neuwahlen in Israel am 17. März

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stellt sich bei den Neuwahlen im März wieder zur Wahl.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu stellt sich bei den Neuwahlen im März wieder zur Wahl.
© dpa bildfunk

04. Dezember 2014 - 14:15 Uhr

Mitte-Rechts-Regierung von Benjamin Netanjahu

Nach dem Zerbrechen der Regierungskoalition von Benjamin Netanjahu wählt Israel am 17. März ein neues Parlament. Darauf einigten sich die Fraktionschefs mit dem Parlamentspräsidenten Juli Edelstein, wie der Rundfunk berichtete.

Die Mitte-Rechtsregierung des Ministerpräsidenten Netanjahu hielt nur knapp zwei Jahre, eine der kürzesten Amtszeiten in der israelischen Geschichte. Regulär hätte erst 2017 eine neue Knesset gewählt werden müssen.

Das Parlament in Jerusalem will zu einer ersten Abstimmung über seine Auflösung zusammentreten. Netanjahu sagte, das Land brauche angesichts der vielen Herausforderungen eine erfahrene Führung. "Wir brauchen eine große, erfahrene Regierungspartei wie den Likud", sagte er.

Ob es Netanjahu gelingt, nächstes Jahr zum vierten Mal Regierungschef zu werden, ist noch unklar. Seine Umfragewerte waren zuletzt stark gefallen.