Vorgetäuschter Unfalltod: Brite muss ins Gefängnis

15. Februar 2016 - 15:22 Uhr

Mit seinem vorgetäuschten Tod hatte ein Brite bei seiner Lebensversicherung abkassieren wollen. Doch anstatt des großen Geldes brachte der Betrugsversuch für den 66-Jährigen nur gesiebte Luft: Ein Gericht in Canterbury verurteilte ihn am Freitag zu sechs Jahren Gefängnis.

Der 66-Jährige war im Jahr 2009 in Honduras in einen Verkehrsunfall mit einem Lastwagen verwickelt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und mit Hilfe eines erfundenen Zeugen hatte er eine Lügengeschichte entwickelt. Angeblich sollten Farmarbeiter in Honduras sich der Leiche angenommen haben.

Die Versicherung glaubte die Geschichte nicht und informierte die Polizei. Noch bevor der Mann etwas von den 520 000 Pfund aus der Versicherung sah, war er schon festgenommen.