5. Februar 2018 - 11:30 Uhr

Kritik an chinesischem Zoo

Für einen Zoo im chinesischen Pingdingshan hagelt es ordentlich Kritik. Die Zoowärter verfütterten lebendige Hundewelpen an eine Riesen-Python. Zahlreiche Besucher mussten ansehen, wie die jungen Hunde von der Tigerpython verspeist wurden, berichtet die 'Sun'.

Hundewelpen an Riesen-Python verfüttert

Diesen Moment werden wohl viele Zuschauer nicht wieder vergessen könnten: Ein hilfloser junger Hund, der von einer riesigen Schlange umschlungen wird. Der Privatzoo Hebin Park in China schockte seine Besucher, in dem er Hundewelpen einer Tigerpython zum Fraß vorwarf. Schnell verbreiteten sich Bilder der grausamen Fütterung im Internet. Auf den Fotos ist ersichtlich, dass die Python schon mehrere Erhebungen am Bauch hat. Wahrscheinlich hat sie einige der Jungtiere bereits gefressen.

Nach der Aktion war der Aufschrei groß. Wie kann ein Zoo so etwas Herzloses nur tun?

Der Direktor des Zoos zeigte sich nach der heftigen Kritik einsichtig. Er wies seine Mitarbeiter an, keine Welpen mehr zu verfüttern. Verantwortung möchte der Zoo aber nicht übernehmen, da das Gehege privat sei und der Besitzer der Schlange die Fütterung so angeordnet hatte.

Viele Zoos verfüttern lebendige Tiere

In der jüngsten Vergangenheit machten einige Zoos mit grausamen Fütterungen auf sich aufmerksam:

In China wurde ein lebendiger Esel an Tiger verfüttert, in Berlin wurden drei Steinböcke Wölfen zum Fraß vorgeworfen und in Kopenhagen wurde eine Giraffe als Futter für Löwen gebraucht.

'PETA' rät solche Zoos nicht zu besuchen, durch den Kauf einer Eintrittskarte wird die Tierquälerei indirekt unterstützt.