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Von Mietnomaden schamlos ausgenutzt: Rentnerin erlebt den Horror

Rentnerin erlebt den Miet-Horror
Rentnerin erlebt den Miet-Horror Von Mietnomaden schamlos ausgenutzt 03:29

Am Anfang zeigte Rosemarie Bugiel noch Verständnis

Um neben der Rente etwas mehr Geld zu haben, vermietet Rosemarie Bugiel ihr Haus 2017 an ein Pärchen. Doch das zahlt recht schnell keine Miete mehr. Erst hat die Rentnerin Verständnis, doch dann entbrennt ein erbitterter Rechtsstreit.

Haus-Vermietung als Entlastung

Rosemarie Bugiel hat von ihrer Mutter im hessischen Bad Emstal ein Haus vererbt bekommen. Weil ihr Ehemann dement ist, kann sie zusätzliches Geld gut gebrauchen, um über die Runden zu kommen. Also entschließt sie sich, ihr Heim an ein Pärchen zu vermieten. Am Anfang geht alles gut, doch dann schieben die Mieter die Zahlung auf und vertrösten die Rentnerin immer wieder. Sie hätten eine schwierige Vergangenheit. Rosemarie Bugiel hat zuerst Verständnis, aber als irgendwann überhaupt kein Geld mehr kommt, will sie ihren Mietern kündigen.

Pärchen entpuppt sich als Mietnomaden

Sie wird die beiden jedoch nicht so einfach los, und Rosemarie Bugiel findet heraus, dass sie sich Mietnomaden in ihr Haus geholt hat. Bereits in sieben Wohnungen soll das Pärchen so gehandelt haben. Es kommt zum Rechtsstreit. Der Verteidiger der Mieter erklärt, es handele sich hierbei um ein Hartz-IV-Problem und wirft Rosemarie Bugiel vor, unzulässig Druck aufgebaut zu haben. Die Rentnerin sieht das anders – und bekommt Recht. Nach zehn Monaten Miet-Horror steht fest: Das Pärchen muss bis September ausziehen. Die überfällige Miete von 4.000 Euro wird die Rentnerin aber wohl nie wiedersehen.

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