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Von der Leyen: Rente mit 67 notwendig und vertretbar

Von der Leyen: Rente mit 67 notwendig und vertretbar

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will an der viel kritisierten Rente mit 67 festhalten.

Die schrittweise Anhebung der Lebensarbeitszeit bis zum Jahr 2029 sei "notwendig, und sie ist vertretbar", sagte sie im Bundestag. Deutschland müsse auf die Alterung der Gesellschaft reagieren. "Wir sind eine Gesellschaft des langen Lebens geworden."

Inzwischen kämen nur noch drei Erwerbstätige auf einen Rentner - vor 50 Jahren seien es sechs gewesen, sagte die Ministerin. Deshalb müssten alle länger arbeiten, um die Rente zu finanzieren. Die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen habe sich auf zuletzt rund 40 Prozent "nahezu verdoppelt". Die Alternative zur Rente mit 67 wären nach den Worten von der Leyens höhere Beiträge für die Jüngeren oder Rentenkürzungen für die Älteren. Nun sei "Mut zur Nachhaltigkeit" gefordert.