Vom Millionär zum YouTube-Star: So wollen Ex-Lottogewinner ihr Konto wieder auffüllen

13. September 2018 - 16:49 Uhr

Knapp vier Millionen Euro verprasst: Jetzt wollen die Buberts eine YouTube-Karriere starten

Von einem Tag auf den anderen Millionär sein: So erging es Petra und Achim Bubert aus Schleswig-Holstein 1994 - damals knackte das Paar den Lotto-Jackpot, gewann acht Millionen D-Mark. Doch davon ist heute, rund 25 Jahre später, kaum noch etwas übrig. Deshalb wollen die beiden jetzt Internetstars werden und so ihr Konto wieder auffüllen.

Feuerprobe bei "Olivias Show Club"

Schräger Gesang, einfache Texte, schrille Outfits: Mit diesen Zutaten wollen Petra und Achim nicht nur auf YouTube zum Hit werden. Aufgenommen haben sie ihre Lieder im hauseigenen Tonstudio in Schleswig-Holstein. Jetzt hoffen die Buberts, dass sie entdeckt werden und so richtig durchstarten.

Ihre erste Feuerprobe haben die beiden schließlich in Hamburg bei Travestie-Ikone Olivia Jones. Oben im Video können Sie die Bühnenpremiere der Buberts sehen. Was meinen Sie, hat das Paar das Zeug zum Malle-Hitduo? 

Schlager als gemeinsamer Nenner

Noch vor dem Auftritt bei Olivia Jones schien es allerdings eher so, als würden die Buberts zumindest in Sachen Karriere getrennte Wege gehen wollen. "Petra macht mehr Rock 'n' Roll, dieses Schnelle", erklärt Achim. "Und ich mach mit meiner Gruppe diese langsamen Dinger, diese Malle-Hits".

Mit Schlager scheint nun aber der gemeinsame Nenner gefunden zu sein. Ob die beiden es damit zum Ballermann schaffen? Petra hat ein bisschen Angst - die Ex-Millionärin ist nämlich noch nie geflogen.

Nach einer Woche waren schon 2,5 Millionen DM verprasst

Als Petra und Achim vor rund 25 Jahren umgerechnet knapp vier Millionen Euro im Lotto gewannen, geizten sie nicht mit ihrem Geld: Sie kauften ein 7.000 Quadratmeter großes Haus, Boote, Autos, Pferde und Geschenke für Freunde. Inzwischen ist das Konto leer. Deshalb muss jetzt eine neue Einnahmequelle her. Darüber, ob ihr Gesangstalent für die ganz große Karriere reicht, dürften die Meinungen allerdings auseinander gehen.