Der größte Rettungswagen der Welt

Vom Linienbus zum Intensiv-Bus: Hier können mehrere Corona-Patienten gleichzeitig transportiert werden

18. Dezember 2020 - 22:11 Uhr

Bus soll für Entlastung auf den Intensivstationen sorgen

Gleich vier beatmete Patienten können mit dem Intensiv-Bus der Uniklinik Heidelberg in andere Krankenhäuser transportiert werden – auf diese Weise sind am Freitag erstmals vier Corona-Opfer aus Heidelberg verlegt worden. Zwei COVID-Kranke kamen mit dem Bus nach Ulm und zwei nach Stuttgart. Bei dem Fahrzeug handelt es sich eigentlich um einen Linienbus, der nach dem Corona-Ausbruch im März vom Deutschen Roten Kreuz zu einem Transportmittel für bis zu vier Patienten umgebaut wurde. Im Video zeigen wir, wie solch ein Bus funktioniert.

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Vier Intensivpatienten zeitgleich - das gab es noch nie

Der Transport mit dem Bus erfolgte auch deshalb, weil die Wetterlage einen Hubschrauber-Flug nicht zuließ. Der Leiter der Covid-19-Koordinierungsstelle am Uniklinikum Heidelberg, Erik Popp, zeigte sich im Interview mit "swr.de" besorgt über die aktuelle Situation. Die Lage sei "sehr angespannt", in den vergangenen Tagen seien viele Corona-Patienten aufgenommen worden. Man habe Angst, "dass wir irgendwann unserem Gesamtversorgungsauftrag nicht mehr nachkommen können." Die Patienten seien vor allem deshalb auf andere Kliniken verteilt worden, um auch für Patienten, die nicht an Corona erkrankt sind, intensivmedizinische Versorgung bieten zu können.

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