Ausgasung mit Kohlendioxid

Vogelgrippe im Kreis Plön: Tötung von 76.000 Hühnern

Legehennen stehen in einem Betrieb für die Produktion von Eiern aus Freilandhaltung. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
Legehennen stehen in einem Betrieb für die Produktion von Eiern aus Freilandhaltung. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
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08. März 2021 - 16:43 Uhr

Ausbruch der Geflügelpest in Schleswig-Holstein

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einer Tierhaltung im Kreis Plön hat heute die Tötung von etwa 76.000 Legehennen begonnen. Die beiden Ställe des bisher größten Betriebs Schleswig-Holsteins, in dem die Vogelgrippe nachgewiesen wurde, werden mit Kohlendioxid ausgegast, wie das Landwirtschaftsministeriums mitteilte. Dieser Vorgang werde am Abend beendet sein und diene der Verhinderung einer weiteren Virusausbreitung.

Die Lage verschärft sich 

Die Region um den Geflügelbetrieb wurde mit einem Radius von drei Kilometern als Sperrbezirk erklärt. In einem Umkreis von zehn Kilometern wurde ein Beobachtungsgebiet eingerichtet.
Laut Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht (Bündnis 90/Die Grünen) zeige der Fall, "dass sich die Situation im Land in Bezug auf das Geflügelpestgeschehen leider wieder verschärft". Die Vogelgrippe ist in Schleswig-Holstein bisher in neun Geflügelhaltungen mit insgesamt rund 81.000 Tieren und bei etwa 485 Wildvögeln nachgewiesen worden.

Auch in anderen Ländern des Nordens verbreitet sich die Vogelgrippe.

Quelle: DPA / RTL Nord