Virtuelle Welten im Kinderzimmer: Wie viel iPad ist gut für Kinder?

IPads üben eine besondere Faszination auf Kinder aus - Experten sehen einen zu hohen Medien-Konsum kritisch
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05. März 2020 - 15:47 Uhr

"Medien sind kein Babysitter"

Sie waren die Hits unterm Weihnachtsbaum: Smartphones und Tablet-PCs. Besonders Kinder sind von den virtuellen Spielzeugen fasziniert und verbringen gerne Stunden vor dem Bildschirm – doch wie viel iPad ist gesund?

Kinder spielen gerne stundenlang mit iPads und Tablets. Experten und Pädagogen sehen einen zu hohen Medien-Konsum bei Kindern kritisch.
iPads üben eine besondere Faszination auf Kinder aus - Experten sehen einen zu hohen Medien-Konsum kritisch.

Experten warnen vor den Risiken eines erhöhten Medien-Konsums, insbesondere für die Kleinen. Viele bekommen schon früh ihr eigenes iPad oder Smartphone geschenkt. Dabei fällt es Eltern oft schwer, eine Grenze beim Spielen zu setzen. Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten können mögliche Folgen sein. Kinder seien auch besonders gefährdet durch die Verlockung der Medien den Bezug zur Realität zu verlieren.

Die Faszination von virtuellen Welten machen sich viele Eltern zu Nutze und setzen ihr quengelndes Kind vor den Fernseher oder drücken ihm ein iPad in die Hand. "Medien sind kein Babysitter", warnt der Pädagoge Andreas Hedrich. "Ich muss wissen was da eigentlich läuft und darüber das Gespräch suchen." Spielzeugauto und Puppe sind immer noch wichtig, damit Kinder lernen sich selbst zu beschäftigen – auch ohne Smartphone oder Tablet.