Vier Tote nach Ausbruch von Marburg-Fieber in Uganda

15. Februar 2016 - 14:52 Uhr

Im ostafrikanischen Uganda ist das lebensbedrohliche Marburg-Fieber ausgebrochen. Im Südwesten des Landes seien vermutlich bereits vier Menschen an der hoch ansteckenden Seuche gestorben, drei weitere seien mit den Viren infiziert, teilte das Gesundheitsministerium in der Hauptstadt Kampala mit. Die Regierung leitete umgehend Vorsorgemaßnahmen ein und forderte die Bevölkerung in der Region auf, Menschenansammlungen zu vermeiden.

Hohes Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, schwere Blutungen und später Schockzustände und Organversagen sind Symptome der Krankheit. Sie wird vor allem durch Körperflüssigkeiten wie Speichel, Urin und Schweiß übertragen. Erst im Juli war in Uganda eine Ebola-Epidemie ausgebrochen, die mittlerweile unter Kontrolle ist. 17 Menschen kamen ums Leben.