Vier Tage lang vermisst

Hund „Diego“ aus unterirdischem Labyrinth gerettet

30. November 2020 - 16:23 Uhr

Dackel steckt in Dachsbau fest

Vier Tage lang wurde Dackel "Diego" vermisst. Es verdichteten sich die Zeichen, dass er in einem Dachsbau stecken könnte. Sein Herrchen aus Werdohl rief die Feuerwehr zur Hilfe und tatsächlich bemerkten die Helfer ein Lebenszeichen unter der Erde. Die rührenden Bilder sehen Sie im Video.

Die Suche dauerte Stunden

Dramatische und emotionale Szenen mit Happy End spielten sich am Sonntagabend in einem Waldstück oberhalb der Kläranlage in Werdohl-Ütterlingsen ab. Am Nachmittag erreichte die Feuerwehr der Notruf einer Hundebesitzerin. Ihr Dackel"Diego" war seit vier Tagen wie vom Erdboden verschluckt. Am Sonntag ergaben sich Hinweise, der Hund könnte in einem Dachsbau stecken und nicht mehr aus eigener Kraft herauskommen.

Die Feuerwehr nahm den Hinweis sehr ernst und fuhr in dem unwegsamen Waldstück einen größeren Einsatz auf. An dem waren auch Kräfte des Technischen Hilfswerk und ein Kanalreinigungsunternehmen mit Spezialkamera beteiligt.

Nach stundenlanger Suche die große Erleichterung: Feuerwehrleute stießen beim Umgraben auf einen weiteren Gang des unterirdischen Labyrinthes. Nach einiger Zeit gab es ein Lebenszeichen des vermissten Hundes. Die Einsatzkräfte gruben weiter und konnten das verängstigte, aber äußerlich unversehrte Tier seinem überglücklichen Besitzer übergeben werden.