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Videobotschaft: Thailändische Höhlenjungs sagen Danke - und haben die Nase voll von Krankenhauskost

Videobotschaft: Thailändische Höhlenjungs sagen Danke - und haben die Nase voll von Krankenhauskost

Vielleicht dürfen sie am Donnerstag nach Hause!

Wie schön, dass es den geretteten Höhlenjungs in Thailand so viel besser geht! Jetzt bedanken sie sich aus dem Krankenhaus bei ihren Rettern und versprühen dabei spürbar Zuversicht und gute Laune. Und noch etwas wird deutlich: Appetit auf leckeres Essen, das offenbar nicht auf der Speisekarte in ihrem Hospital steht.

Einer der Geretteten wünscht sich eine Schweinshaxe

The 12-member "Wild Boars" soccer team and their coach rescued from a flooded cave pose with a drawing picture of Samarn Kunan, a former Thai navy diver who died working to rescue them at the Chiang Rai Prachanukroh Hospital, in Chiang Rai, Thailand
Die Geretteten mit einem Foto des ums Leben gekommenen Spezialtauchers.
AP, REUTERS, HANDOUT

In dem jetzt veröffentlichen Video stellen sich die Jungen der Reihe nach vor und abgesehen vom Dank scheint Essen das Hauptthema zu sein. "Ich möchte Sushi essen", sagt Tan, seine Freunde sprechen von Schweinebraten, Reis mit gebratenen Eiern und sogar das Wort Schweinshaxe fällt. Die Ernährung der Jungen wird noch streng kontrolliert. Einige haben während ihrer Zeit in der Höhle bis zu fünf Kilogramm abgenommen.

Auch der 25-jährige Trainer der Fußballmannschaft, deren Schicksal die Weltöffentlichkeit tagelang auf Trab hielt, kommt zu Wort. "Vor allen Dingen möchte ich mich bei allen bedanken! Bei der Regierung, der Navy und den Ärzten. Vielen, vielen Dank", sagt er.

Die 13 Geretteten haben nun auch vom Tod des Tauchers Saman Kunan erfahren, der an der Rettungsaktion beteiligt war. Wegen ihres schwachen körperlichen und psychischen Zustands hätten die Ärzte sie schützen wollen, berichteten örtliche Medien. Auf aktuellen Fotos aus dem Krankenhaus war zu sehen, wie die Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihr 25 Jahre alter Fußballcoach dem gestorbenen Retter Tribut zollen und Dankesnachrichten auf ein Bild des Mannes schreiben.

Sie werden auf einen Medienansturm vorbereitet

Diese Bild malte eines  der geretteten Kinder im Krankenhaus.
Diese Bild malte eines der geretteten Kinder im Krankenhaus.

Die Jungen und ihr Betreuer liegen derzeit alle zur Beobachtung im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai – sollen aber möglicherweise schon am Donnerstag aus dem Krankenhaus entlassen werden. "Wir werden das Entgegenkommen der Medien brauchen, während sich die Jungen und ihre Familien wieder an den Alltag gewöhnen", sagte Gesundheitsminister Piyasakol Sakolsatayadorn. "Wir helfen ihnen, sie auf die Aufmerksamkeit vorzubereiten, die sie von den Medien erhalten werden."

Die letzten Jungen und der 25 Jahre alte Trainer waren am Dienstagabend der vergangenen Woche aus der Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden des Landes befreit worden. Dort hatten sie seit dem 23. Juni ausharren müssen, nachdem ihnen eine Sturzflut den Weg nach draußen abgeschnitten hatte.