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Horrorverletzung im Super-G

Ewig lange Pause für Ski-Talent Vickhoff Lie nach brutalem Kopfsturz

Kajsa Vickhoff Lie bei ihrem schweren Sturz.
Kajsa Vickhoff Lie bei ihrem schweren Sturz.
© imago images/GEPA pictures, GEPA pictures/ Patrick Steiner via www.imago-images.de, www.imago-images.de

01. März 2021 - 17:31 Uhr

Heftiger Sturz, heftige Folgen

Sturz-Drama beim Super-G in Val di Fassa: Sowohl die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie, die bei der WM zuletzt als Fünfte überrascht hatte, als auch die Österreicherin Rosina Schneeberger stürzten am Sonntag heftig und zogen sich jeweils schwere Verletzungen zu. Beide mussten mit dem Hubschrauber abtransportiert und das Rennen jeweils länger unterbrochen werden. Mittlerweile sind beide Sportlerinnen erfolgreich operiert.

Arzt gibt ein bisschen Entwarnung

Wie der norwegische Skiverband auf Instagram mitteilte, erlitt die erst 22 Jahre alte Vickhoff Lie neben des Bruches ihres linken Beines auch eine Fraktur im Knie. Die Befürchtungen, auch ihr Knie sei schwer verletzt worden, hätten sich aber nicht bestätigt, sagte der Arzt der Nationalmannschaft, Marc Jacob Strauss. Es sei zwar eine kleine Fraktur festgestellt worden, aber die Bänder seien unverletzt. "Jetzt erwarten sie zu Hause in Norwegen Rehabilitation und Training."

Erstes Rennen erst wieder in neun Monaten

Strauss schätzt, dass Lie in sechs Monaten wieder trainieren kann. Es werde aber noch drei weitere Monate dauern, bis sie wieder an Rennen teilnehmen könne. Die aktuelle Saison ist für sie beendet. Die 22-Jährige war nach einem Sturz kopfüber im Fangzaun gelandet. Da sich ihre Skier nicht lösten, verdrehte sie sich dabei die Beine. Kurz danach war auch die Österreicherin Rosina Schneeberger in die Streckenbegrenzung gekracht. Die 27-Jährige zog sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.

Das Rennen war insgesamt etwa ein Stunde unterbrochen worden, den Sieg holte sich die Italienerin Federica Brignone.

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