"Das darf nicht passieren"

Vettel schockiert von Sicherheitslücke

30. November 2020 - 13:25 Uhr

Der dramatische Unfall von Formel-1-Pilot Romain Grosjean geht überraschend glimpflich aus - auch, weil zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen greifen. Doch ein Faktor der Feuerkatastrophe erschreckt den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel nachhaltig.

Halo-Bügel rettet Grosjeans Leben

Nein, es ist kein Wunder, dass Romain Grosjean seinen schockierenden, den schwersten Unfall der jüngeren Formel-1-Geschichte bis auf kleinere Blessuren nahezu unverletzt übersteht. Dass der Franzose nach einem gewaltigen, 221 Kilometer pro Stunden schnellen, heftigen Einschlag in die Leitplanke nur mit kleineren Verbrennungen und lädierten Rippen aus seinem in Flammen stehenden, in zwei Teile zerfetzten Auto flüchten kann, ist dem über die Jahre immer weiter verbesserten Schutz der Fahrer geschuldet.

Der selbst bei den Fahrern lange umstrittene Schutzbügel Halo verhinderte, dass der Haas-Pilot geköpft wurde, ein für viele Sekunden feuerfester Anzug bewahrte ihn vor schwersten, sicher lebensbedrohlichen Verbrennungen. Und ja, natürlich ist auch viel, viel Glück und eine schnell und kompetent reagierende Marshalls und Medical Crew für den glimpflichen Ausgang des Vorfalls verantwortlich.

Als Grosjean erfolgreich geborgen und das Feuer gelöscht war, zeigte sich das Ausmaß der Katastrophe: Der Bolide, jedenfalls der Teil, in dem Grosjean saß, steckte noch mitten in der Leitplanke, die unter der Wucht des Aufpralls zerborsten war. Und genau das machte nach Ansicht von Sebastian Vettel den spektakulären Unfall so wahnsinnig gefährlich. Seine Meinung dazu sehen Sie oben im Video.

Quelle: ntv.de, ter