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Vettel mit Abstand Schnellster - Hamilton fährt und fährt und fährt

Vettel mit Abstand Schnellster - Hamilton fährt und fährt und fährt

Der mit Spannung erwartete 1. Testtag auf dem Circuit de Catalunya ist mit zwei Gewinnern zu Ende gegangen: Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Während der Ferrari-Star schon am Vormittag in 1:24,939 Minuten die schnellste Runde des Tages drehte, glänzte der Weltmeister im Mercedes als 'Mr. Zuverlässig' und spulte imposante 155 Runden ab. Auf die Bestzeit von Vettel fehlten Hamilton jedoch 0,470 Sekunden.

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel hat Mercedes mit der Bestzeit am 1. Testtag der Saison den Fehdehandschuh hingeworfen
Getty Images, Bongarts

Es sei das Ziel, "so viele Kilometer wie möglich" zu fahren, verriet Hamilton während der Mittagspause im RTL-Interview. Der W07 fühle sich dabei "ganz genau" wie sein Vorgängermodell an, so der Brite. Mit diesem war Nico Rosberg im Vorjahr beim Testauftakt 157 Runden gefahren. Im Gegensatz zu Hamilton absolvierte Vettel nur 69 Umläufe, blieb dafür mit den Medium-Reifen aber keine drei Zehntel über der 2015er Pole-Zeit von Rosberg. "Ferrari sieht wirklich stark aus. Wir erwarten, dass sie dieses Jahr eine große Gefahr für uns sein werden", sagte der Vizeweltmeister, der am Dienstag ins Geschehen eingreift, anerkennend.

Die restlichen Fahrer waren beim Blick auf das Zeitentableau bereits weit abgeschlagen. Daniel Ricciardo (Red Bull/+1,105 Sekunden), Valtteri Bottas (Williams/+1,152) und Alfonso Celis (Force India/+1,359) landeten auf den Plätzen 3, 4 und 5.

Einen guten Einstand als Stammpilot in der Königsklasse feierte Pascal Wehrlein. Nachdem er am Vormittag noch kaum zum Fahren gekommen war, verbesserte sich der Manor-Pilot am Nachmittag nach respektablen 54 Runden immerhin auf den 9. Rang. "Wenn man ein neues Auto hat, muss man alles checken und kontrollieren. Wir haben noch viele Baustellen", sagte er uns im Interview: "Manor hat dieses Jahr ein neues Chassis, ein komplett neues Auto mit neuem Motor und das muss natürlich alles zusammenpassen. Deswegen muss man da noch etwas feilen."

Der Testtag verlief recht unspektakulär. Die Kühle und Nässe des Vormittags machte ab dem Mittag der Sonne Platz, bei bis zu 20 Grad Lufttemperatur fanden die Fahrer perfekte Bedingungen vor. Allein kurz vor der Mittagspause wurde das Geschehen zwischenzeitlich für 15 Minuten unterbrochen, nachdem der Franzose Romain Grosjean von Haas F1 seinen Frontflügel verloren hatte. Der Arbeitstag für das neue Team war damit früh beendet. Unerfreulich verlief auch das Comeback von Renault als Werksteam: Jolyon Palmer landete abgeschlagen auf dem letzten Platz (+6,067).

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