16. März 2019 - 5:55 Uhr

Hamilton fährt Bestzeit im 3. Freien Training

Sebastian Vettel und Ferrari sind im 3. Freien Training zum Großen Preis von Australien in Melbourne näher an Mercedes-Star Lewis Hamilton herangekommen. Favorit auf die Pole Position im Albert Park bleibt allerdings der Weltmeister. Hamilton – am Freitag schon Klassenprimus – legte in der Generalprobe fürs Qualifying (ab 6 Uhr live bei RTL oder online im RTL-Livestream bei TVNOW.de und in der TV NOW App) eine Zeit von 1:22,292 Minuten vor. Vettel raste mit rund drei Zehnteln Rückstand auf Platz 2. Hoffnungsschimmer für Ferrari: Im 2. Training hatte Hamilton der Scuderia noch acht Zehntel aufgebrummt.

Verstappen und Red Bull weit zurück

Hinter Vettel sortierte sich Ferrari-Neuling Charles Leclerc ein (+0,457 Sekunden), dahinter folgten etwas überraschend die Haas-Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen. Valtteri Bottas kam im zweiten Silberpfeil nach einem Schnitzer im letzten Streckensektor nur auf Platz 7.

Eine Enttäuschung erlebte Red Bull: Max Verstappen landete hinter seinem neuen Teamkollegen Pierre Gasly (6.) nur auf Platz 9. Womöglich machte der Chassis-Wechsel dem Holländer das Leben schwer. Die 'Bullen' hatten wegen Problemen am Benzintank das Chassis vor dem 3. Training ausgetauscht. Dennoch: Mehr als eine Sekunde Rückstand auf Mercedes sind eine Watschn für Red Bull – dabei hat Team-Berater Helmut Marko mit RTL-Moderator Florian König auf Pole Verstappen gewettet.

Hülkenberg hinter Ricciardo

Im Mittelfeld ging es hinter den Top-Teams verhältnismäßig eng zu. Haas und Toro Rosso machten den stärksten Eindruck, das Renault-Duo Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg belegte die Plätze 10 und 11. Hülkenberg musste sich in der 3. Melbourne-Session damit erstmals seinem australischen Garagen-Nachbarn geschlagen geben.

Holt Ferrari im Qualifying noch den Hammer raus?

Das Maß aller Dinge scheint Down Under einmal mehr Hamilton im Mercedes zu sein. Wie schon 2016 schnappte er sich in allen Trainings die Bestzeit. Vor allem in den Sektoren 1 und 3 knöpfte der Weltmeister seinen Ferrari-Herausforderern Vettel und Leclerc Zeit ab. Was die Ferraristi hoffen lässt: Im Mittelteil hatte Vettel die Nase vorne. Und: Für gewöhnlich drosselt die Scuderia ihre Leistung in den Trainings noch extremer als die anderen Top-Teams. Möglich also, dass die Roten den Silberpfeilen im Qualifying enger auf die Pelle rücken – oder sogar doch ein Schnippchen schlagen.