Versorgungszentren in Cuxhaven, Wesermarsch und Göttingen

13. Juli 2020 - 12:51 Uhr

Niedersachsen will ein neues Modell zur Versorgung von Menschen in ländliche Regionen erproben - geplant sind sogenannte Regionale Versorgungszentren. Das erste von drei solcher Zentren entsteht in Nordholz im Kreis Cuxhaven, wo Regionalministerin Birgit Honé (SPD) am Montag den Förderbescheid an Landrat Kai-Uwe Bielefeld (parteilos) überreichte.

In den Zentren soll zu allererst die medizinische Versorgung der Gegend sichergestellt werden. Zusätzlich sollen in die Gebäude je nach regionalem Bedarf auch Tagespflegeeinrichtungen, Physiotherapie- oder Hebammenpraxen, Bürgerbüros, Sanitätshäuser oder Cafés einziehen.

"Die Regionalen Versorgungszentren sollen ein Baustein sein, um die Attraktivität unserer ländlichen Räume zu steigern und den Menschen die Verlässlichkeit zu geben, gut versorgt zu sein", sagte Honé in Nordholz. Für das Modellprojekt wurden außer dem Kreis Cuxhaven auch die Wesermarsch und der Kreis Göttingen ausgesucht. Dort droht in nächster Zeit am ehesten eine Unterversorgung mit Hausärzten.

Quelle: DPA