Verschwundene Maria (13) wurde in Polen gesehen

31. August 2018 - 16:18 Uhr

Erste Spur seit Monaten

Vor rund vier Monaten verschwand die 13-jährige Maria aus Freiburg mit dem 40 Jahre älteren Bernhard Haase. Seitdem fehlte jede Spur von der Schülerin. Doch jetzt gibt es einen ersten Hoffnungsschimmer in dem Fall: Die Polizei hat in Polen das Auto und den Schäferhund von dem Mann gefunden. Sie wurden in der Nähe des polnischen Ortes Gorlice zurückgelassen. Offenbar wollte der 53-jährige Haase nicht an Auto und Hund erkannt werden.

Das Mädchen ist vor fünf Jahren mit einem 53-Jährigen durchgebrannt.
Maria H. ist nach fünf Jahren wieder zuhause in Freiburg.
© deutsche presse agentur

Außerdem wollen Augenzeugen Maria und Haase beim Übernachten im Auto und bei Einkäufen gesehen haben. Offenbar hatten sie sich wochenlang in Polen aufgehalten. Mit einer Rundfunkfahndung in Polen hofft die Polizei nun auf neue Hinweise.

Maria ging offenbar freiwillig mit

Mehr als ein Jahr sollen Bernhard Haase und die 13-jährige Maria Kontakt im Internet gehabt haben. Kennengelernt hatten sie sich in einem Chatroom. Dann hatten sie sich mehrfach heimlich getroffen.

Die Polizei geht davon aus, dass Maria freiwillig mit ihrer Internet-Bekanntschaft mitging. Trotzdem wird Haase wegen Kindesentziehung in einem besonders schweren Fall und sexuellem Missbrauch von Kindern mit einem internationalem Haftbefehl gesucht.