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Vermisster Daniel Küblböck trug Frauenkleider: Was ging in ihm vor?

Vermisster Daniel Küblböck trug Frauenkleider: Was ging in ihm vor?

Von Daniel Küblböck fehlt seit Sonntag jede Spur

Seit Sonntagmittag gilt DSDS-Star Daniel Küblbock als vermisst – er soll vor Neufundland von einem AIDA-Kreuzfahrtschiff ins Meer gesprungen sein. Nach über 24 Stunden ohne ein Lebenszeichen stellte die kanadische Küstenwache nun die Suche nach dem 33-Jährigen ein. In den letzten Tagen kamen immer mehr verwirrende Details über sein Verhalten vor dem Unglück ans Licht. Wir haben mit der Psychologischen Beraterin Silvia Fauck über ihre Einschätzung seines Zustands gesprochen. Die Fragen, die sich auftun, beantwortet sie im Video.

Diverse Theorien zum seelischen Zustand des Sängers

Das Internet überschlägt sich mit Theorien zum Verschwinden des Sängers und Schauspielers, denn in den letzten Wochen und Monaten schienen ihn eine Vielzahl von Themen schwer zu beschäftigen:

Daniel trug Frauenkleider

Ein Schnappschuss, der kurz vor den Ereignissen auf der AIDA entstanden sein soll, zeigt Daniel Küblböck in einem weißen Kleid, mit femininem Schmuck und Hochsteckfrisur. Und auch auf einem Instagram-Account, den der Künstler offenbar erst an Bord des Kreuzfahrtschiffs eingerichtet hat, gibt er sich auf diversen Selfies weiblich und versieht sie mit den Hashtags #transsexuell und #transformation . Diverse Fans zogen Parallelen zu einer Rolle, die er an seiner Schauspielschule zuletzt spielte: In dem Stück gibt es offenbar eine Figur namens "Rosa", die zum Schluss ins Meer springt und nicht gerettet werden kann.

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Er wurde offenbar gemobbt

Anfang August veröffentlichte Daniel Küblböcks Fanclub auf Facebook einen angeblich von ihm selbst verfassten Beitrag, in dem er seiner Schauspielschule und den Mitschülern schwere Vorwürfe macht: "Liebe Fans, leider geht es mir psychisch und physisch immer noch nicht besser. Ich muss diesen Schmerz der letzten Monate erst noch verkraften. Dieses monatelange Mobben an meiner Schule in meiner Klasse hat mich doch zutiefst in meiner Seele erschüttert." Und weiter: "Am schlimmsten fand ich, dass unsere Dozentin nicht eingegriffen hat. Sie hat das alles stillschweigend hingenommen. Diese Sache finde ich am traurigsten."

Er hatte eine schwere Kindheit

Von seiner Mutter bekam Daniel nach eigener Aussage regelmäßig zu hören: “Du bist nichts, und du wirst auch nichts werden.“ Seiner Biografie zufolge tat sie ihm sogar körperliche Gewalt an. Dass ihm damals der liebevolle Rückhalt seiner Familie fehlte, bezeichnete er vor ein paar Jahren im Interview mit RTL als Motor seiner Karriere: "Letztendlich hat jeder Mensch sein Schicksal. Mit meinem bin ich so umgegangen, dass ich letztendlich aus dem, was ich in der Kindheit nicht hatte, das Beste im Erwachsenenleben gemacht habe.“