Vermisster Daniel Küblböck: Kanadische Polizei nimmt Ermittlungen auf

Daniel Küblböck soll am  9. September von Deck 5 der "AIDAluna" gesprungen sein und gilt nun als verschollen.
Daniel Küblböck soll am 9. September von Deck 5 der "AIDAluna" gesprungen sein und gilt nun als verschollen.
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12. September 2018 - 15:55 Uhr

Die Ermittlungen wurden aufgenommen

Nachdem DSDS-Star Daniel Küblböck am Sonntag über Bord des Kreuzfahrtschiffes "AIDAluna" ging und die Suche nach 30 Stunden im zehn Grad kalten Wasser aufgegeben wurde, liegen die weiteren Ermittlungen nun bei der kanadischen Polizei.

"Keine kriminellen Handlungen" festgestellt

Die Polizisten begannen mit ihrer Arbeit direkt nach dem Anlegen des Schiffes in Halifax. Nach "Bild"-Berichten wurde die Kabine des Sängers nach einem Handy und einem Abschiedsbrief untersucht.

Polizeisprecherin Glenda Power sagte der "Bild"-Zeitung, dass bei den bisherigen polizeilichen Untersuchungen im Fall Küblböck "keine kriminellen Handlungen" festgestellt werden konnten. Außerdem wurde erklärt, dass es weitere Ermittlungen geben wird – auch seitens der kanadischen Verkehrsbehörde.

Hat Daniel seine Identität geleugnet?

Was an Deck des Kreuzfahrtschiffes passiert ist, ist auch Tage nach dem Unglück nicht klar. Daniel Küblböck soll gegen 5 Uhr morgens vor Augenzeugen von Bord in den Atlantik gestürzt sein, nachdem er sich zuvor während der Reise skurril verhalten hätte. Während einige der Passagiere ihn als unauffällig und zurückhaltend wahrgenommen haben, gibt es auch Aussagen, dass Daniel auf dem Schiff randaliert haben und sogar seine Identität geleugnet haben soll.