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Vermisste Georgine Krüger: Zahl der Hinweise fast verdoppelt

Das Logo der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst"
Das Logo der Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst". Foto: Matthias Balk/Archiv © deutsche presse agentur

Im Fall der vermissten Georgine Krüger hat sich die Zahl der bei der Berliner Polizei eingegangenen Hinweise stark erhöht. Eine Sprecherin sagte am Freitag, dass derzeit 35 Hinweise und damit fast doppelt so viele wie am Donnerstag vorlägen. Über die Qualität könne allerdings noch nichts gesagt werden, hieß es weiter. Alle würden jetzt nach und nach geprüft.

Am Mittwoch war der Fall der 14-Jährigen in einer Spezialausgabe des TV-Magazins "Aktenzeichen XY...ungelöst" vorgestellt worden. Das Mädchen war am 25. September 2006 spurlos verschwunden, nachdem es in Berlin-Moabit aus einem Bus gestiegen war.

Zuletzt hatte sich ein anonymer Anrufer im April dieses Jahres bei Berliner Ermittlern gemeldet und einen Ort genannt, an dem die Jugendliche angeblich vergraben sei. Trotz des Einsatzes von Spürhunden und einer Drohne wurde jedoch in dem Brieselanger Waldstück (Havelland) nichts gefunden. In der Sendung wurde der Mitschnitt des Anrufes abgespielt. Kurz darauf meldeten sich erste Zuschauer, die glaubten, die Stimme erkannt zu haben.


Quelle: DPA

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