Trotz Diagnose Unfruchtbarkeit

Alcides erfährt nach 36 Jahren, dass er Vater und Opa ist

14. April 2019 - 20:15 Uhr

Ungewöhnliche Vatersuche geht in die „Vermisst“-Geschichte ein

Jessica kommt 1983 in Wuppertal zur Welt. Zu der Zeit lebt ihre Mutter Martina schon von ihrem portugiesischen Vater getrennt, weshalb Jessica ihren Papa Alcides nie kennenlernen durfte. Jessica träumt viel von ihm, weiß aber nicht mal, wie er aussieht. Sie sehnt sich sehr nach einem Treffen. "Ich möchte wissen, wo ich herkomme", so Jessica. Außerdem soll ihr Sohn Tiago endlich einen Opa haben.

Schmerzhaft! Jessicas dunkelste Zeiten ohne Papa

Vermisst hat Jessica ihren Papa besonders als Kind. Da hat die Achtjährige Grausames erlebt und sich allein gefühlt. "Ich bin als Kind sexuell missbraucht worden. Und das vier Jahre lang", gesteht sie Sandra Eckardt. Und Jessica ist sicher: "Es wäre nicht passiert, wenn er da gewesen wäre."

Sandra Eckardt möchte helfen und macht sich auf die Suche nach Alcides. Die führt über dessen Heimatort Louriçal zu seinem Bruder Tonito. Von ihm erfährt Sandra, dass Alcides in der Schweiz lebt. "Er wird sehr glücklich sein! Vor allem, weil er keine Kinder hat", freut sich Tonito.

Alcides: „Ich kann gar keine Kinder bekommen“

In Genf trifft Sandra dann Alcides – ein entscheidender Durchbruch! Doch Alcides beteuert: "Ich kann gar keine Kinder bekommen. Wie soll ich da eine Tochter haben?" Das ist ein großer Schock für Sandra und das ganze "Vermisst"-Team. "Ich hatte so eine Situation in all den Jahren wirklich noch nie", erzählt Sandra Jessica später.

Alcides stimmt jedoch einem Vaterschaftstest zu. Das Ergebnis ist eindeutig: Nach 36 Jahren erfährt er, dass er Vater ist. Wie rührend er darauf reagiert und das bewegende erste Treffen von Papa Alcides, Tochter Jessica und dem kleinen Tiago zeigt unser Video.

Diese außergewöhnliche Folge von "Vermisst" gibt es in voller Länge natürlich wie immer auch auf Abruf bei TVNOW.