Nach langem Martyrium

Gomathy kann ihren Lebensrettern Marina und Christian endlich danke sagen

7. April 2019 - 20:16 Uhr

„Ohne Marina und Christian hätte er mich längst umgebracht“

Die gebürtige Inderin Gomathy (63) wendet sich mit einer sehr bewegenden und harten Geschichte an "Vermisst". Sie wurde von ihrem Ex-Mann körperlich und seelisch misshandelt. "Er hat das Telefonkabel aus der Wand gerissen, damit ich niemanden anrufen kann. Damit ich nicht schreie, hat er mir ein Handtuch in den Mund gesteckt. Ich weiß nicht, wie ich überlebt habe", erzählt Gomathy Sandra Eckardt unter Tränen. Zum Glück durfte sie zumindest ihrer Arbeit als Altenpflegerin nachgehen. So lernte sie ihre Kollegin Marina kennen und freundete sich mit ihr an.

Gomathy: „Ich habe nicht mal danke schön gesagt“

Marina merkt, dass in Gomathys Ehe einiges nicht stimmt und dass ihr Ex-Mann gewalttätig und "ein böser Mensch" ist. Als sie und ihr Mann Christian eines Nachts Zeugen eines sehr heftigen Übergriffs werden, retten sie Gomathy kurzerhand aus den Fängen ihres Peinigers und nehmen sie bei sich auf. Die Trennung der Freunde kommt, als Marina und Christian in die USA nach Florida auswandern und Gomathy zurückbleiben muss. Fortan zieht Gomathy aus Sicherheitsgründen mehrmals um und ist auch für ihre Freunde bald nicht mehr zu finden.

Seither plagt Gomathy die Sehnsucht nach den beiden. "Ich habe nicht mal danke schön gesagt, bevor sie geflogen sind", erinnert sich Gomathy. Durch Sandra Eckardt und "Vermisst" bekommt sie jetzt die einmalige Chance, das nach all den Jahren endlich nachzuholen – wie unser Video zeigt.

Die komplette Folge von "Vermisst" gibt es natürlich wie immer auch auf Abruf bei TVNOW.