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Vermieter getötet und in Regenfass begraben - 14 Jahre Haft

Das Landgericht Essen hat den 51-Jährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
Das Landgericht Essen hat den 51-Jährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
© dpa, Volker Hartmann, vh cul

19. Mai 2017 - 15:11 Uhr

Verurteilung wegen Totschlags und Betruges

Nach dem Fund einer Leiche in einer Regentonne ist ein 51-Jähriger aus Essen zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde am Dienstag wegen Totschlags und auch wegen Betruges verurteilt.

Angeklagter und seine Frau bedienten sich am Konto des Opfers

Der 51-jährige Angeklagte hatte gestanden, seinen Vermieter im Streit mit einem Rohr geschlagen und anschließend gewürgt zu haben. Dass der 75-Jährige verstorben sei, sei allerdings ein Unfall gewesen. Aus Angst vor Entdeckung habe er die Leiche danach in ein Regenfass gelegt und im Garten des Hauses vergraben.

Die Anklage ging von einem Mord aus Habgier aus. "Die 1.800 Euro für die Mietkaution hatte er nicht, deswegen hatte es schon öfter Streit gegeben. Mit seiner Frau plünderte er zudem die Konten des Mannes und vekaufte dessen Wagen. Das Paar wollte außerdem in den Besitz des Hauses gelangen", so die Staatsanwältin Elke Hinterberg gegenüber der 'Bild'.

Die Zeitung berichtet, dass sowohl der Angeklagte als auch seine Frau Geld vom Konto des Opfers abhoben - insgesamt 13.400 Euro. Später hatte er auch noch das Auto des 75-Jährigen verkauft. Die Bank soll Verdacht geschöpft haben, da das Opfer als sparsam galt. Auf den Bildern der Überwachungskamera sahen die Angestellten dann fremde Personen, die sich am Geldautomaten bedienten. Seine wegen Betruges mitangeklagte Ehefrau wurde freigesprochen.

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