Verletzte nach Reizgasattacke in Schulbus: Ermittlungen

Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
Das Blaulicht an einem Einsatzwagen der Polizei. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
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01. Dezember 2021 - 13:46 Uhr

Parchim (dpa/mv) - Im Zusammenhang mit einer Reizgasattacke in einem Schulbus ermittelt die Polizei in Parchim gegen einen 15-jährigen Schüler. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, soll sich der Vorfall am Morgen beim Halt des Busses an einer Haltestelle in der Stadt ereignet haben. Eine Zehnjährige und ein 16-Jähriger seien leicht verletzt und ambulant behandelt worden, fünf weitere Schüler klagten über Augenreizungen.

Dem Vorfall soll ein Streit zwischen dem Tatverdächtigen und dem 16-Jährigen vorausgegangen sein, der in einer Schlägerei endete. Dabei soll der 15-Jährige schließlich das Spray eingesetzt haben. Der Tatverdächtige war nach dem Vorfall vom Busfahrer des Fahrzeuges verwiesen worden. Es wird wegen Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

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Quelle: DPA