Nach Busunglück noch 16 Menschen im Krankenhaus in Behandlung

Verletzte Deutsche auf Madeira außer Lebensgefahr

© dpa, Andriy Petryna, lop

19. April 2019 - 11:18 Uhr

Zwei Verletzte noch auf der Intensivstation

Zwei Tage nach dem verheerenden Busunglück auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira wurden am Karfreitag noch 16 Verletzte im Krankenhaus Dr. Nélio Mendonça in Funchal behandelt. Zwei von ihnen lägen weiter auf der Intensivstation, so die Klinikleitung laut der Zeitung "Observador". In Lebensgefahr befinde sich aber niemand mehr.

Video: So kam es zu dem schrecklichen Busunglück

Am frühen Mittwochabend war ein Reisebus mit Dutzenden deutschen Urlaubern in dem Ort Caniço von der Straße abgekommen und einen Abhang hinunter auf ein Haus gestürzt. 29 Menschen kamen ums Leben.

Bei den 16 Patienten im Krankenhaus handele es sich um 14 Deutsche und zwei Portugiesen, hieß es weiter.

Deutsche sollen schnell nach Hause gebracht werden

dpatopbilder - 18.04.2019, Portugal, Funchal (Madeira): Heiko Maas (3.v.r), Außenminister von Deutschland, und der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva (2.v.l) stehen an der Unfallstelle eines Busunglücks, nachdem sie einen Kranz gelegt
Außenminister Heiko Maas (3.v.r) und der portugiesische Außenminister Augusto Santos Silva (2.v.l) an der Unfallstelle.
© dpa, Armando Franca, fgj

Unterdessen hat Außenminister Heiko Maas versichert, dass die deutschen Verletzten schnellstmöglich möglich nach Hause gebracht werden. "Wir setzen alles daran, dass die Verletzten gesund werden und sobald es möglich ist, nach Deutschland überführt werden." Der SPD-Politiker war mit Medizinern der Bundeswehr und des Auswärtigen Amts zum Unglücksort gereist.