Verkehrsminister stimmen für mehr Tempo-30-Zonen

17. April 2015 - 20:19 Uhr

Dobrindt will bürokratische Hürden abbauen

Die Verkehrsminister der Länder haben sich einmütig hinter die Forderung nach mehr innerstädtischen Tempo-30-Zonen gestellt. Damit sollen die Verkehrssicherheit vor allem für Kinder und Ältere sowie der Lärmschutz für Anwohner verbessert werden. Die Ressortchefs vereinbarten zum Abschluss ihrer Konferenz in Rostock die Bildung einer Arbeitsgruppe, die bis zur Herbsttagung konkrete Vorschläge liefern soll.

Mehr Tempo-30-Zonen zum Lärmschutz und für die Sicherheit von Kindern und Älteren
Die Verkehrsminister haben auf ihrer Konferenz in Rostok einstimmig für mehr Tempo-30-Zonen gestimmt.
© dpa, Bernd Wüstneck

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits Entgegenkommen signalisiert und den Abbau bürokratischer Hürden für zusätzliche Tempolimits angekündigt. Während Kinderschutz-, Umwelt- und Radfahrverbände ein generelles Tempolimit von 30 Stundenkilometern innerorts forderten, sprachen sich ADAC und der Deutsche Städte- und Gemeindebund vehement dagegen aus.