Was steckt dahinter?

Vergewaltigungsvorwürfe gegen Star-DJ Erick Morillo

Erick Morillo beteuert seine Unschuld.
© imago/ZUMA Press, SpotOn

08. August 2020 - 16:54 Uhr

Bekannt für "I Like To Move It"

Es sind schwere Vorwürfe, denen sich der berühmte DJ Erick Morillo (49) gegenübersieht. Bereits seit Dezember des vergangenen Jahres ermittelt laut eines aktuellen Berichts des in Miami beheimateten Senders "Local 10" die Polizei gegen den Musiker, der mit "I Like To Move It" Mitte der 1990er Jahre einen Welthit schuf. Nun haben demnach neue Erkenntnisse in dem Fall dazu geführt, dass sich Morillo freiwillig bei der zuständigen Polizei gemeldet hat.

Was genau wird Erick Morillo vorgeworfen?

So sei inzwischen das Ergebnis eines Spurensicherungstests eingegangen, der nach dem vermeintlichen Übergriff gemacht wurde. Laut des Berichts konnte dabei die DNA von Morillo nachgewiesen werden. Nun steht die Frage im Raum, ob dies aufgrund einer Vergewaltigung oder durch einvernehmlichen Sex zu erklären ist.

Der 49-Jährige bestreitet nach wie vor, im Dezember 2019 eine Frau in seinem Anwesen in Miami missbraucht zu haben. Das Opfer, eine DJ-Kollegin von Morillo, hatte damals gegenüber der Polizei angegeben, dass sie gemeinsam in seinem Haus einige Drinks zu sich genommen haben. Später habe sie sich allein zum Schlafen hingelegt, sei jedoch mitten in der Nacht aufgewacht - völlig entkleidet. Morillo habe - ebenfalls nackt - neben dem Bett gestanden.

Der Anwalt von Morillo sei trotz der jüngsten DNA-Entwicklungen in dem Fall zuversichtlich, die Unschuld seines Mandanten beweisen zu können. Die britische Seite "Daily Mail" zitiert ihn mit den Worten: "Es ist für das öffentliche Verständnis wichtig, dass der Polizeibericht lediglich Anschuldigungen beinhaltet und Herr Morillo als unschuldig gilt. Zu der Geschichte ist noch mehr bekannt, das nicht im ursprünglichen Polizeibericht steht und ich freue mich darauf, diese Beweise zu teilen, wenn ich Herrn Morillo im Gericht verteidige."

Wann mit einem Prozessauftakt zu rechnen ist, geht bislang aus keinem der Berichte hervor.

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