Egoshooter war gestern

Vergewaltigungsspiel „Rape Day“ sorgt für Entsetzen im Netz

07. März 2019 - 10:05 Uhr

Aus Spaß vergewaltigen und morden

Am 1. April 2019 soll ein Computerspiel auf den Markt kommen, in dem es darum geht, möglichst viele Frauen zu vergewaltigen und umzubringen. Das ist hoffentlich ein wirklich schlechter Aprilscherz! Der Spielehersteller "Desk Plant" löst mit seinem kranken Vergewaltigungsspiel "Rape Day" (zu Deutsch: Vergewaltigungstag) Furore im Netz aus. In unserem Video erklärt ein Gaming-Experte, warum er das Spiel für einen schlechten Aprilscherz hält und warum er bezweifelt, dass so ein Spiel auf dem deutschen Markt erscheinen wird.

Spiel für Soziopathen entwickelt

"Rape Day ist ein Spiel, in dem du während einer Zombie-Apokalypse vergewaltigen und morden kannst." Mit diesen Worten beschreibt der anonyme Hersteller "Desk Plant" das höchst kontroverse Spiel auf der Vertriebsplattform "Steam". Die Story soll von "Gewalt, sexuellen Übergriffen, Nekrophilie und Inzest" geprägt sein. Der Ein-Mann-Entwickler, der sich hinter einem Pseudonym versteckt, behauptet, das Spiel sei für die vier Prozent der Soziopathen in der Bevölkerung, die es genießen, einen bedrohlichen Serienmörder und Vergewaltiger zu spielen.

„So ein Spiel gehört verboten“

Der Aufschrei im Netz ist groß. Allerhand User wettern gegen den Hersteller des Spiels und die Plattform, auf der es erhältlich sein soll. Neben der Forderung eines Verbots schreiben entrüstete User auf Twitter: "Wie krank ist das denn?", "Der Entwickler sollte verhaftet werden" und "So ein Spiel gehört verboten". Die Spieleplattform "Steam" hat mittlerweile auf den Shitstorm reagiert und das Spiel nach einer rechtlichen Prüfung in Deutschland gesperrt. Ob das Spiel als illegal eingestuft wird, prüft aktuell die Bundespolizei NRW.