Er ist unheilbar an Leberkrebs erkrankt

Mädchen (7) auf Tanzschulklo vergewaltigt: Täter wird im Gefängnis sterben

Anthony Sampieri wurde nach der Vergewaltigung in der Tanzschule in Sydney zu lebenslanger Haft verurteilt.
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13. Februar 2020 - 13:29 Uhr

Sydney: Siebenjährige gefesselt, gewürgt und vergewaltigt

Anthony Sampieri packte sich in einer Tanzschule in Sydney ein sieben Jahre altes Mädchen, fesselte, würgte und vergewaltigte es auf einer Toilette. Der 56-Jährige, der inzwischen an Leberkrebs leidet, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, wie der australische Sender ABC berichtete. Er wird also aller Voraussicht nach im Gefängnis sterben.

Der „schlimmste Albtraum aller Eltern“

Die Attacke auf die Grundschülerin ereignete sich bereits im November 2018. Der Richter nannte das, was dem Mädchen damals passierte, den "schlimmsten Albtraum aller Eltern". Sampieri war damals nur auf Bewährung frei und auf Drogen, als er das Tanzstudio betrat, hieß es in dem Bericht.

Laut Anklage bedrohte er sein Opfer mit einem Messer, schlug der Siebenjährigen ins Gesicht, wickelte eine Schnur um ihren Hals und vergewaltigte sie über einen Zeitraum von 40 Minuten in einer Kabine der Männertoilette der Tanzschule. Der Täter filmte den Übergriff außerdem mehrere Minuten lang.

Eltern eilten dem Mädchen zur Hilfe

Die Mutter des Mädchens bemerkte, dass ihre Tochter plötzlich verschwunden war. Zusammen mit anderen Eltern, begann sie nach dem Kind zu suchen. Sie entdeckten den Täter und die Siebenjährige schließlich in der Toilette und versuchten den Mann zu stoppen. Laut ABC verletzte der Täter die Mutter mit einem Messer am Handgelenk, als sie versuchte, ihr Kind zu befreien. Ein anderer Vater wurde in den Bauch und in den Hals gestochen, als er zu Hilfe eilte.

Die Polizei konnte den Täter daraufhin festnehmen. Er bekannte sich schuldig, das Kind misshandelt und vergewaltigt zu haben. Jetzt ist klar: Er wird in seinem Leben nicht mehr freikommen. Sampieri befindet sich derzeit in einem isolierten Teil eines Gefängniskrankenhauses und wird dort wegen einer Leberkrebserkrankung behandelt. Er selbst gehe nicht davon aus, dass noch Chancen auf Heilung bestehen würden, sagte er vor Gericht aus.