Wollte der Täter schon eine Woche früher zuschlagen?

Vergewaltigte Brandenburger Joggerin vielleicht nicht das erste Opfer

Joggerin am Morgen
Joggerin am Morgen
© dpa, Sebastian Gollnow, scg alf

01. Juli 2020 - 11:30 Uhr

Polizei prüft Zusammenhänge mit anderem Fall aus Brandenburg

Im Fall der vergewaltigten Brandenburger Joggerin prüft die Polizei Zusammenhänge mit anderen Sexualverbrechen in der Region. Eine Woche zuvor waren zwei 14-Jährige Schülerinnen an einer drei Kilometer entfernten Bushaltestelle begrapscht worden, berichtet die "Berliner Zeitung".

Beschreibung des Vergewaltigers ähnelt der vom Täter am Panzerdenkmal

Die beiden hätten von der Haltestelle "Waldschänke" in Stahnsdorf fliehen können. Ihre Täterbeschreibung sei so ähnlich wie die des Opfers vom Sonntag, berichtet die Zeitung weiter. Der junge Mann soll osteuropäisch ausgesehen und braune Haare mit roter Färbung gehabt haben. Die Polizei könne einen Zusammenhang aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bestätigen.

Bei Potsdam vergewaltigte Joggerin floh mit Fahrrad des Täters

Die junge Joggerin soll am Sonntagabend am Panzerdenkmal in Kleinmachnow nahe Potsdam überfallen und missbraucht worden sein. Ihr sei es gelungen, sich loszureißen. Danach habe sie sich das Fahrrad des Täters genommen und sei damit geflohen, sagte sie der Polizei. Ihre Eltern hatten sie zu diesem Zeitpunkt schon als vermisst gemeldet, weil sie auch nach mehreren Stunden nicht vom Joggen zurückgekehrt war.