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Vergabe von Impfterminen für über 60-Jährige gut angelaufen

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild
Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze. Foto: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild
© deutsche presse agentur

08. April 2021 - 15:39 Uhr

Dresden (dpa/sn) - Die Möglichkeit zur Buchung für Corona-Impftermine für über 60-Jährige in Sachsen ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes gut angenommen worden. Seit Donnerstagmorgen können über das sächsische Impfportal Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca angemeldet werden. Vor allem bei den größeren Impfzentren waren Termine für Freitag und Samstag sowie die kommende Woche schnell ausgebucht, wie Kai Kranich vom Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sagte. Bis voraussichtlich Mitte April wurden rund 50.000 Impftermine mit dem Impfstoff von Astrazeneca zur Verfügung gestellt.

Von Mittwoch auf Donnerstag sind in Sachsen 2074 Neuinfektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden, wie das Sozialministerium in Dresden mitteilte. Damit stieg die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie registrierten Fälle auf jetzt 231.281. Im Vergleich zum Mittwoch stieg auch die Zahl der coronabedingten Todesfälle um 36. An dem Virus oder im Zusammenhang damit starben bisher in Sachsen 8502 Menschen. Schätzungen zufolge sind unterdessen etwa 206.900 ehemals Infizierte wieder genesen.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die die Rate der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, ist nach Angaben des Robert Koch-Institus (RKI) erneut leicht gesunken. Laut RKI lag sie am Donnerstag (Stand: 3.08 Uhr) bei 143. Am Vortag hatte der Wert noch bei 150 gelegen. Damit lag Sachsen weiter hinter Thüringen an der zweiten Stelle der deutschen Bundesländer. Allerdings wies das RKI erneut darauf hin, dass es wegen der Osterfeiertage zu weniger Tests und verzögerten Meldezahlen gekommen sein kann. Das sei bei der Interpretation der Zahlen zu berücksichtigen.

Aktuell sind laut Ministerium 1116 Betten auf den Normalstationen der sächsischen Krankenhäuser mit Covid-19-Patienten belegt, 22 mehr als am Vortag. Die Auslastung lag demnach bei 70,0 Prozent nach 68,8 Prozent am Mittwoch. Die kritische Grenze für die Rückkehr in den Lockdown ist erreicht, wenn mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind.

© dpa-infocom, dpa:210408-99-123716/3

Quelle: DPA

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