Fälle haben sich verdreifacht

Verbraucherzentrale hilft: Wie Sie Fakeshop-Betrüger einfach entlarven

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Verbraucherzentrale hilft
Fakeshop-Betrüger einfach entlarven

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Im Jahr 2020 gab es deutschlandweit rund eintausend Verbraucher-Beschwerden über Fake-Shops. 2021 hat sich die Zahl fast verdreifacht. Doch jetzt schlägt die Verbraucherzentrale zurück: mit dem Fakeshop-Finder. Der hilft Ihnen, betrügerische Seiten zu erkennen. Wie das im Detail funktioniert, zeigt Ihnen Verbraucherexperte Ron Perduss im Video.

Algorithmus sucht gezielt nach Fakeshops

Handelt es sich bei dem Online-Shop um einen seriösen Anbieter oder stecken Betrüger dahinter? Mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen lässt sich das überprüfen.

Das Tool ist ein kostenloses Angebot, um Online-Shops auf ihre Echtheit hin zu überprüfen. Macht ein Online-Shop einen seltsamen Eindruck, kann der Fakeshop-Finder zur Überprüfung genutzt werden. Dafür kopiert man einfach die Web-Adresse (URL) der Website dort ins Überprüfungsfenster.

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Die Einschätzung erfolgt über einen Algorithmus, der im Internet gezielt nach Fakeshops sucht. Diese Ergebnisse laufen dann in eine Domänendatenbank ein. Geben Verbraucher aber eine Adresse an, die darin noch nicht enthalten ist, sucht der Algorithmus auf der Website des Online-Shops nach typischen Betrugsmerkmalen. Fehlt etwa das Impressum oder existiert die Umsatzsteuer-ID gar nicht, sind das erste Anzeichen. (dpa/ubr/ija)