Als dritter Deutscher

Historische Leistung: Herrmann umsegelt die Welt solo und nonstop

Weltumsegler Boris Herrmann
© dpa, Boris Herrmann, fdt

24. Januar 2021 - 13:20 Uhr

77. Tag der Solo-Weltumsegelung

Segler Boris Herrmann hat Geschichte geschrieben. Schon vor dem Erreichen der Ziellinie bei seiner Vendée-Globe-Premiere gelang dem 39-Jährigen eine Ausnahmeleistung. Am 77. Tag seiner Solo-Weltumseglung kreuzte er die eigene Kurslinie vom Rennauftakt. Damit hat Herrmann die Welt als erst dritter deutscher Segler nach Wilfried Erdmann (1984/85 und 2000/2001) und Susanne Huber-Curphey (2018/2019) und als erster Regatta-Teilnehmer allein und nonstop umrundet.

Herrmann wahrt Siegchancen

Im Rennen selbst lag der Skipper der "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" am Sonntagmittag nach guter und schneller Nacht auf Platz 3. Auf den neuen Spitzenreiter Louis Burton aus Frankreich («Bureau Vallée 2») hatte Herrmann rund 45 Seemeilen Rückstand. Zum zweitplatzierten Franzosen Charlie Dalin fehlten 40 Seemeilen.

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Etwa vier Tage vor dem mit Spannung erwarteten Finale am 27. oder 28. Januar wahrte Herrmann damit sogar seine Siegchancen, da er als einziger im Spitzentrio eine sechsstündige Zeitgutschrift erhält.

RTL.de/dpa