46-Jähriger ist vermutlich ertrunken

Vater will Sohn aus der Donau retten und wird abgetrieben

Weil seine Kinder in Not geraten waren, sprang ein Familienvater in die Donau und wollte helfen. Doch der 46-Jährige wurde von der Strömung erfasst und abgetrieben (Symbolbild).
Weil seine Kinder in Not geraten waren, sprang ein Familienvater in die Donau und wollte helfen. Doch der 46-Jährige wurde von der Strömung erfasst und abgetrieben (Symbolbild).
© imago/Arnulf Hettrich, Arnulf Hettrich, imago stock&people

01. Juli 2019 - 14:31 Uhr

Mann wurde von der Strömung erfasst

Weil seine Kinder beim Baden in Not geraten waren, sprang ein Familienvater am Sonntag mit einem Bekannten in die Donau und wollte helfen. Doch der 46-Jährige wurde von der Strömung erfasst und abgetrieben. Die Polizei geht davon aus, dass er ertrunken ist.

Kinder von den Einsatzkräften versorgt

Das Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei im bayerischen Metten im Landkreis Deggendorf. Der Mann verbrachte mit seiner syrischen Familie den Nachmittag an einem unbewachten Badeplatz, als seine vier Kinder (13 bis 18 Jahre) im Wasser in Gefahr gerieten. Als er seinen 18-jährigen Sohn vor dem Ertrinken retten wollte, wurde der Mann von der Strömung erfasst und Richtung Deggendorf abgetrieben.

An der Suche nach den Familienvater beteiligten sich 90 Einsatzkräfte, der Schiffsverkehr auf der Donau wurde vorübergehend eingestellt. Die 36-jährige Mutter und die vier Kinder wurden vor Ort von den Einsatzkräften versorgt und kamen später ins Krankenhaus.