Vater hat Hypochondroplasie: "Ist unser Baby kleinwüchsig?"

18. Oktober 2018 - 13:06 Uhr

Erbt Baby Julian die Kleinwüchsigkeit des Vaters?

Werdende Eltern wünschen sich für ihr Baby nur eins: ein gesundes und glückliches Leben. Auch Julia Holzmann und ihr kleinwüchsiger Mann Mario. Sie erwarten ihren ersten gemeinsamen Sohn, Julian. Die beiden haben Angst, dass Julian auch an Hypochondroplasie leiden könnte. Wir haben die Eltern vor und während der Geburt mit der Kamera begleitet und sind dabei, als Julia und Mario erfahren, ob Julian kleinwüchsig ist oder nicht.

Rätselraten in der Schwangerschaft

In der neuen täglichen RTL Doku-Serie "Der Nächste, bitte!" sind wir hautnah in deutschen Sprechzimmern dabei und begleiten echte Ärzte und ihre Patienten. Julia Holzmann ist bei Gynäkologe Dr. Kolberg vom Marienhospital Bottrop in Behandlung. Bei den Ultraschalluntersuchungen konnte nicht eindeutig geklärt werden, ob Julias und Marios Sohn die Krankheit vom Papa geerbt hat.

Mario wurde in der Schule früher gehänselt und möchte seinem Sohn solche fiesen Erlebnisse gerne ersparen. Kein Wunder, dass Mario fast am meisten Angst vor dem geplanten Kaiserschnitt und der Diagnose hat. Ob seine Sorgen begründet sind? Das sehen Sie im Video.

Was genau ist Hypochondroplasie?

Bei der Hypochondroplasie handelt es sich um die häufigste Form von Kleinwüchsigkeit. "Ich bin etwas kleiner als andere Männer", verrät der 33-jährige Online-Redakteur, der 1,56 Meter groß ist. Die Genmutation tritt bei etwa einem von 30.000 Menschen auf – und die Chance, dass Marios Kinder ebenfalls kleinwüchsig sind, liegt bei 50 Prozent. Menschen mit Hypochondroplasie haben meist einen relativ langen Oberkörper, dafür aber kurze Extremitäten und kurze breite Hände und Füße.