Valérien Ismaël kein Trainer bei Linzer ASK mehr

Valérien Ismaël wartet auf den Spielbeginn. Foto: picture alliance / dpa/Archivbild
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11. Juli 2020 - 12:51 Uhr

Der frühere Wolfsburg-Coach Valérien Ismaël ist nicht länger Trainer beim österreichischen Fußball-Bundesligisten Linzer ASK. Der 44 Jahre alte Franzose werde von Dominik Thalhammer abgelöst, teilte der Club am Samstag mit. "Wir bedanken uns bei Valérien sehr herzlich für seine gute und engagierte Arbeit", sagte Vizepräsident Jürgen Werner. Nach seiner aktiven Karriere war Ismaël zuvor unter anderen beim 1. FC Nürnberg und VfL Wolfsburg als Coach tätig gewesen.

Der LASK stand zuletzt wegen verbotenen Mannschaftstrainings in Corona-Zeiten in den Schlagzeilen und war von der Bundesliga mit einem Abzug von vier Punkten bestraft worden. Der Liga waren Videos übermittelt worden, die eine Trainingseinheit des Vereins zeigten. Statt des zu dem Zeitpunkt nur in Kleingruppen erlaubten Trainings war darauf ein Mannschaftstraining zu sehen. Der Club räumte später ein, viermal unrechtmäßig Mannschaftstrainings abgehalten zu haben.

Als Nachfolger des jetzigen Wolfsburgers Oliver Glasner hatte Ismaël die Linzer in der nationalen Liga auf einen Europa-League-Platz geführt. Im zweitklassigen Europapokal ist der Club noch vertreten, hat das Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester United aber mit 0:5 verloren. Die Linzer hoffen, dass Thalhammer, der aktuell noch Teamchef von Österreichs Frauen-Nationalmannschaft ist, im Rückspiel am 5. August auf der Bank sitzen kann.

Quelle: DPA