2019 M02 22 - 11:35 Uhr

Joaquín Guzmán López und Ovidio Guzmán López sollen sich in Mexiko aufhalten

Wie der Vater, so die Söhne: Zwei der Söhne des verurteilten mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán sind jetzt wegen Drogenhandels von der US-Justiz angeklagt worden. Dem 34-jährigen Joaquín Guzmán López und seinem sechs Jahre jüngeren Bruder Ovidio Guzmán López werde vorgeworfen, von April 2008 bis April 2018 Kokain, Chystal Meth und Marihuana aus Mexiko in die USA geschmuggelt zu haben

„El Chapo“ soll den Rest seines Lebens hinter Gittern verbringen

Offiziell sind die Männer auf der Flucht. Es wird angenommen, dass die Brüder derzeit in Mexiko leben. Ihr Vater "El Chapo" war in der vergangenen Woche vor einem Gericht in New York in allen Anklagepunkten für schuldig befunden worden und wird vermutlich den Rest seines Lebens im Gefängnis verbringen. Das Urteil soll am 25. Juni verkündet werden.

Söhne sollen auch zum Sinola-Kartell gehören

Die Anklage war bereits im April 2018 vorbereitet worden. Sie wurde aber unter Verschluss bewahrt, um "die Sicherheit von Zeugen zu schützen" und die Ermittlungen nicht zu behindern, teilte die US-Behörde mit.

Die beiden Söhne sollen Mitglieder des von ihrem Vater mitbegründeten Sinaloa-Kartells sein. Das Kartell soll der Anklage gegen "El Chapo" zufolge von 1989 bis 2014 mehr als 155 Tonnen Kokain sowie große Mengen anderer Drogen in die Vereinigten Staaten geschmuggelt haben.