USA: Vater tötet Familie und verschanzt sich in Bunker

So soll der Mann aussehen, der erst seine Familie tötet und dann in einen Bunker verschwindet.
© Reuters, HANDOUT

29. April 2012 - 21:37 Uhr

Familiendrama im US-Bundesstaat Washington

Es klingt wie im Horror-Film: Ein amerikanischer Familienvater tötet Frau und Tochter und verschanzt sich danach in einem Bunker. Die Polizei findet das Versteck, aber der Mann ist bereits tot. Er soll sich selber erschossen haben.

Amerikanischen Medien zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Mörder um den 41-jährigen Peter Keller. Nach Polizeiangaben soll er acht Jahre lang damit verbracht haben, die Höhle in einem Waldgebiet östlich von Seattle im Staat Washington zu graben. Er war laut 'San Francisco Chronicle' und 'abc News' eine Woche lang nicht mehr gesehen worden, nachdem seine Frau Lynnettee (†41) und seine Tochter Kaylene (†19) tot aufgefunden worden waren.

Kellers Versteck war so gut getarnt, dass die Polizei mehrere Stunden brauchte, um es zu finden. 22 Stunden belagerten die Beamten den Bunker und versuchten Keller mit Tränengas herauszutreiben. Als sie schließlich die Höhle stürmten, fanden sie den Amerikaner tot auf. Offenbar hatte er sich selbst erschossen. Die Polizisten konnten unter anderem seine 13 Waffen, Munition und eine Schutzweste sicherstellen. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar.