USA schränken Drohnenangriffe in Pakistan ein

05. Februar 2014 - 19:51 Uhr

Die US-Regierung hat die umstrittenen Drohnenangriffe in Pakistan einem Medienbericht zufolge auf eine Bitte der Regierung in Islamabad hin eingeschränkt. Grund seien die von der Regierung von Premierminister Nawaz Sharif angestrebten Friedensgespräche mit den pakistanischen Taliban (TTP), berichtete die 'Washington Post' unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.

Hochrangige Angehörige des Terrornetzes Al-Kaida würden aber weiter angegriffen, wenn sie aufgespürt würden. Auch im Fall von einer unmittelbaren Bedrohung gegen US-Bürger würden die Drohnen weiter Angriffe fliegen. In der vergangenen Woche hatte Sharif eine erneute Friedensinitiative begonnen. Zu einem ersten geplanten Treffen kam es nicht. Die TTP warf der Regierungsdelegation vor, nicht erschienen zu sein. Die Regierung erklärte, die Zusammensetzung des TTP-Verhandlungsteams sei weiterhin unklar.