Von Artgenossen im letzten Moment gerettet

Grausame Tat: Pitbull in Käfig gesperrt und in einen Fluss geworfen

© MonCoProsecutor

10. Dezember 2019 - 11:23 Uhr

Dramatische Rettung durch anderen Hund

Im US-Bundesstaat New Jersey hat ein Mann seinen Pitbull zum Sterben zurückgelassen. Der Mann hatte das wehrlose Tier in einen Metallkäfig gesperrt und in einen Fluss geworfen. Der Käfig landete samt Hund auf einer Sandbank, die durch die nahende Flut in weniger als einer Stunde unter Wasser gestanden hätte. Ausgerechnet ein Artgenosse wurde dann zum heldenhaften Retter.

Hund "River" wäre fast ertrunken

Glücklicherweise kam Jennifer Vaz mit ihrer Hunde-Dame Molly an der Spazier-Strecke vorbei. Gegen sechs Uhr morgens hörte sie ein Bellen, doch Molly reagierte schneller und machte sich zielsicher auf die Suche nach der Quelle. Noch bevor die Flut dem gefangenen Pitbull das Leben genommen hätte, konnten sie ihn retten.

Heute geht es dem erst 2-jährigen Hund gut. Die Tierretter tauften ihn auf den Namen River – um an seine dramatische Rettung aus dem Fluss zu erinnern. Zunächst wollte Retterin Jennifer Vaz den Hund adoptieren, doch der verstand sich leider nicht mit Hunde-Dame Molly. Mittlerweile hat River aber ein liebevolles Zuhause gefunden.

River sollte im Fluss sterben und hat zum Glück überlebt.
Pitbull River hat jetzt ein glückliches Zuhause gefunden und kann die schreckliche Tat hoffentlich vergessen.
© MonCoProsecutor

Tierquäler droht Haftstrafe

Der eiskalte Mordversuch trug sich bereits im Juli 2018 zu. Jetzt wurde der Täter laut Aussage der Staatsanwaltschaft Monmouth County wegen Tierquälerei überführt. Im Februar 2020 soll das Urteil gegen den 35-Jährigen fallen. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 18 Monaten.

Gegenüber der Polizei nannte der Täter als Grund für sein herzloses Verhalten, dass er sich am Ex-Freund seiner Freundin rächen wollte, weil der angeblich in ihr Haus eingebrochen sei.