USA: Noch 156 Vermisste nach Tornados

03. Juni 2011 - 11:16 Uhr

Weitere Tornados vorausgesagt

Nach dem verheerenden Tornado in der US-Stadt Joplin (Missouri) am vergangenen Sonntag werden nach offiziellen Angaben noch immer 156 Menschen vermisst. Der Tornado hatte ein Drittel der Stadt verwüstet, Tausende Häuser wurden zertrümmert.

US-Präsident Barack Obama will nach seiner Rückkehr von einer Europareise an diesem Sonntag nach Joplin reisen. Er hat bereits Bundeshilfe beim Wiederaufbau zugesagt.

Bei dem Wirbelsturm, der am Sonntagabend durch die 50.000-Einwohner-Stadt wütete, kamen mindestens 132 Menschen ums Leben. Mehr als 900 wurden verletzt. Seit 1947 wurden nicht mehr so viele Personen durch einen einzigen Wirbelsturm in den Vereinigten Staaten getötet.

Insgesamt sind der Nationalen Wetterbehörde zufolge in diesem Jahr bisher 504 Menschen in den USA bei Tornados ums Leben gekommen und damit so viele wie seit 1953 nicht mehr.